Qualitätssicherung

Gelebte Qualitätsentwicklung und -sicherung!

BastelstundeBastelstunde Für die Erzieherinnen und Erzieher werden kontinuierlich innerbetriebliche und externe Fort- und Weiterbildungen durchgeführt. Dieses geschieht auf der Basis einer kontinuierlichen Fortbildungsbedarfserhebung und -planung. Darüber hinaus finden regelmäßig Dienstbesprechungen und Supervisionssitzungen statt und es wird mit jedem Mitarbeiter ein jährliches Zielfördergespräch durchgeführt.
Für alle MitarbeiterInnen der Kleinen Stromer gGmbH gehört die fortlaufende Qualitätsentwicklung und -sicherung mittlerweile ebenso zu den selbstverständlichen Arbeitsinhalten wie die tägliche Beschäftigung mit den Kindern selbst. Aber auch bei uns ist diese Selbstverständlichkeit nicht vom Himmel gefallen, sondern durch einen systematisch angelegten Prozess mit externer Unterstützung erarbeitet worden.

Unser Vorteil: Alle MitarbeiterInnen und auch der Großteil der Eltern standen dem Vorhaben aufgeschlossen gegenüber, da von vornherein die Zielsetzung und die geplante Vorgehensweise deutlich dargelegt wurden.
Qualitätsentwicklung und -sicherung sollte prozessorientiert eingeführt, gelebt und erfahrbar werden, so dass Ergebnisse dieses Prozesses für alle Beteiligten - MitarbeiterInnen, Kinder und Eltern - unmittelbare Auswirkungen auf den Arbeits- und Lebensalltag in der Kindertagesstätte haben sollten.
Damit war von Anfang an klar, dass es nicht das einzige und vordringliche Ziel sein sollte, ein formvollendetes QM-Handbuch zu erstellen und die formale Zertifizierung anzustreben. Vielmehr sollte dies eher ein zusätzlicher Nutzen sein, der dann letztlich ohne großen Mehraufwand geschaffen werden kann.Ausflug KiTaAusflug KiTa

Unter diesen Vorgaben beauftragten wir die TOP-RESULT GmbH - eine Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt im Bereich sozialer und gesundheitlicher Einrichtungen und Dienstleister - mit der externen Begleitung des angezielten Prozesses.

In einer aus MitarbeiterInnen sowie Trägerverantwortlichen bestehenden Projektgruppe wurde zunächst ein gemeinsames Grundverständnis für den Prozess der Qualitätsentwicklung und -sicherung erarbeitet. Neben der Herausarbeitung bereits praktizierter Formen der Qualitätsentwicklung und -sicherung beschäftigte sich die Projektgruppe anfangs detailliert mit den Fragestellungen

  • was sich in der Vergangenheit bewährt hat und auch zukünftig bewahrt werden soll?
  • was zu verändern oder zu erneuern ist?
  • und von was sich die Einrichtung oder Einzelne verabschieden wollen/müssen?

Mit der bewussten Öffnung der Frage nach dem „Was" ohne spezifische Eingrenzungen (z.B. zum kollegialen Miteinander, zum Umgang mit Kindern oder Eltern, zum Konzept) wurden unterschiedlichste Aspekte gesammelt, anschließend systematisiert und gemeinsam einer Bewertung nach der Priorität für die Themenbearbeitung unterzogen.

Auf dieser Basis wurden dann Kernprozesse beschrieben, die im Sinne „kundennaher" Prozesse einen hohen Stellenwert für die wahrnehmbare Qualität unserer Arbeit für die Kinder und/oder ihre Eltern haben. Als zentrale Themenblöcke wurden in diesem Zusammenhang die unterschiedlichsten Formen der Elterngespräche klassifiziert sowie die Grundlagen für eine fundierte und kontinuierlich zu aktualisierende Förderplanung erarbeitet.
Im Erarbeitungsprozess selbst konnte festgestellt werden, dass insbesondere die Entwicklung eines einheitlichen Sprachgebrauchs zunächst im Vordergrund der Projektarbeit stehen musste. Vermeintlich eindeutig genutzte Begriffe sowie vorgegebene Abläufe oder Regelungen wurden individuell unterschiedlich interpretiert oder wahrgenommen.

Nachdem die für das Verfahren der Individuellen Förderplanung erforderlichen Formulare und Arbeitshilfen entwickelt waren, wurden diese von den Mitarbeitern in einem Probelauf angewandt. In zeitlichen Abständen wurden Erfahrungen mit dem Verfahren und den Instrumenten eruiert, Veränderungsvorschläge erörtert und bei Bedarf eingearbeitet.

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung und -sicherung wurde ein Fragebogen nebst Auswertungsraster zur Zufriedenheitsanalyse für die Ferienspiel-Angebote entwickelt. Hiermit werden systematisch Meinungen und Vorschläge der „Kunden" (hiermit sind sowohl die Kinder als auch deren Eltern gemeint) erfragt und für die Planung weiterer Angebote genutzt.